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Müllemer Kirmes

Rückblick: Die erste Kirmes in Mülheim nach Corona 

Nach einer unfreiwilligen Pause im Jahr 2020, fand die Mülheimer Kirmes am 14. und 15. August 2021 endlich wieder statt. Passend zu dieser „neuen Zeitrechnung“, war es die erste Kirmes des neuen Vorstands und die Erste auf dem neuen Kirmesplatz im Dorfkern. 

Für die Vorstandsmitglieder waren die Planungen durch den neuen Platz, die kurzfristige Entscheidung zur Durchführung der Kirmes und die Auflagen der Corona-Verordnung alles andere als einfach. Trotzdem konnten zwei schöne Kirmestage gefeiert werden: 

Nach dem gut besuchten Festgottesdienst in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Mülheim, ging es auf dem Kirmesplatz direkt weiter. Stadtbürgermeister Gerd Harner, Kirschblütenkönigin Marina I. und die Vereinsvorsitzende Julia Häring begrüßten die Gäste auf dem Platz und erklärten die Kirmes für offiziell eröffnet. Schon ab Beginn der Veranstaltung fanden die Lebkuchenherzen zur Kirmes in „Müllem“ zahlreiche Abnehmer, sodass sie am Sonntagabend komplett ausverkauft waren. 

Die Weinprobe am Samstagabend erfreute alte und neue Freunde des Weinguts Schneiders-Moritz aus Pommern gleichermaßen. Hildegard Moritz führte durch eine interessante wie kurzweilige Weinprobe, bei der so mancher Gast seinen persönlichen „Wein des Abends“ fand. Dementsprechend war der Ansturm auf die Weine, die selbstverständlich nicht nur von den Gästen der Weinprobe verzehrt werden konnten, den gesamten Samstagsabend und Sonntag sehr groß. Für den Fidelio ist deshalb klar: Der altbekannte Weinbrunnen findet sich im nächsten Jahr wieder auf dem Kirmesplatz. 

Der Kirmesfrühschoppen bot einen guten Start in den Sonntag. Das Angebot der vier unterschiedlichen Frühstücksplatten wurde rege angenommen und einige Gäste verweilten auch danach noch lange auf dem Platz. Das Kirmescafé lud im Anschluss auch neue Gäste auf den Platz und bot viele verschiedene Kuchen an, die zum Teil auch für den Verzehr zu Hause mitgenommen wurden. 

Das Wetter spielte glücklicherweise das gesamte Kirmeswochenende über mit und so waren am Samstag auch alle Tische bis zur Sperrstunde besetzt. Am Kirmessonntag war bedauerlicherweise nicht das übliche Treiben zu sehen, doch auch dann statteten einige Gäste dem Fidelio auf dem neuen Kirmesplatz einen Besuch ab. 

Im Hinblick auf das geltende Hygienekonzept haben sich die Gäste vor Ort, zur Freude des Vereins, sehr verständnisvoll gezeigt: Vorübergehende Wartezeiten am Eingang wurden ebenso akzeptiert wie die Maskenpflicht und der begrenzte Einlass auf den Platz. Die Solidarität ebbt auch nach fast 1 1⁄2 Jahren Pandemie nicht ab. 

Angesichts der immer noch erschwerten Umstände aufgrund der Pandemie blicken die Verantwortlichen des Fidelio insgesamt zufrieden auf das Kirmeswochenende zurück. „Wir sind froh und auch erleichtert darüber, dass so viele Gäste den Kirmesplatz besucht und uns bei der Rückkehr der Kirmes unterstützt haben“, so die Vorsitzende Julia Häring. Bedauerlicherweise war es der Stadtverwaltung in diesem Jahr aufgrund der geltenden Corona-Auflage nicht möglich, Schausteller zu engagieren. „Umso mehr freuen wir uns schon jetzt auf das nächste Jahr, wenn wir hoffentlich wieder eine große Mülheimer Kirmes mit Kirmesbaum, Schaustellern und Fahrgeschäften sowie einem umfangreichen Programm für alle kleinen und großen Besucher feiern können“, ist sich der Vorstand einig. 

 

Kirmeseröffnung

Die Kirschblütenkönigin Marina I., Vereinsvorsitzende Julia Häring und Stadtbürgermeister Gerd Harner eröffnen die Kirmes.

 

Kirchweihfest

Endlich konnte wieder ein Kirchweihfest in Mülheim gefeiert werden. 

 

Frühschoppen

Gäste des Kirmesfrühschoppen.