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Jubiläum 2019 - Aschenbrödel - Der Inhalt

 

Stiefmutter und -schwester quälen Aschenbrödel
Die Einladung zum Ball
Die Mägde Marie und Sophie
Tanz mit dem Prinzen

Der Schimmel Nikolaus und die Eule Rosalie sind alles, was Aschenbrödel nach dem Tod ihrer Eltern geblieben ist. Aschenbrödel lebt bei der Stiefmutter, einer Gutsherrin, und deren leiblicher Tochter Dora, die es nach Kräften erniedrigen und wie eine Dienstmagd behandeln.

Der König und die Königin kommen auf das Gut der untertänigen Stiefmutter, die sich zusammen mit ihrer Tochter eine Einladung zum Hofball erschleicht, wo ‚Dorchen‘ das Herz des Prinzen gewinnen soll.

Während des königlichen Besuches begegnet Aschenbrödel dem Prinzen das erste Mal im Wald in eigener Gestalt – nämlich verschmutzt und verdreckt. Als der Prinz gerade ein Reh abschießen will, bewirft es den Prinzen mit einem Schneeball, so dass er das Ziel verfehlt. Der Prinz jagt Aschenbrödel daraufhin quer durch den Wald, „erwischt“ es letztendlich auch – nur flieht Aschenbrödel dann, spielt ein wenig Katz und Maus mit dem Prinzen und gelangt ungesehen auf den Hof zurück.

Dora und ihre Mutter gelangen an eine Einladung des Königs zum königlichen Ball. Während Knecht Valentin für die Herrschaften teure Kleider aus der Stadt mitbringt, fallen ihm drei Haselnüsse in den Schoß. Diese bringt er Aschenbrödel mit, da sie sich das wünschte, was ihm auf „dem Weg vor die Nase kommt“.

Die Nüsse sind verzaubert: Die erste Nuss enthält ein Jagdgewand. So ausstaffiert begegnet Aschenbrödel dem Prinzen ein zweites Mal. Aschenbrödel wird für einen „jungen Jägersmann“ gehalten und überzeugt den Prinzen durch ihre Schießkünste mit der Armbrust, reitet dann jedoch unbemerkt weg.

Der Tag des Hofballs rückt heran. Als Schikane vermischt die Stiefmutter Linsen mit Mais, verteilt das Ganze auf dem Boden und lässt Aschenbrödel die Linsen und den Mais sortieren. Dank der tatkräftigen Hilfe von Tauben, die die Arbeit für das Mädchen übernehmen, hat Aschenbrödel genügend Zeit und öffnet die zweite Nuss. Mit dem darin enthaltenen Ballkleid sucht sie den Hofball auf.
Der König will unbedingt seinen Sohn verheiraten. Der Prinz, der bisher alle ihm vorgestellten Damen verschmäht hat, tanzt mit dem später erschienenen Aschenbrödel und verliebt sich auf der Stelle in das Mädchen, das er jedoch nicht erkennt.

Sie stellt ihm auf dem Ball ein Rätsel, das zeigt, dass sie gerne erkannt werden möchte:
„Die Wangen sind mit Asche beschmutzt, aber der Schornsteinfeger ist es nicht.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
Ein silbergewirktes Kleid mit Schleppe zum Ball, aber eine Prinzessin ist es nicht, mein Prinz.“

Damit spielt sie auf ihre bisherigen zwei, sowie die gegenwärtige Begegnung an, aber der Prinz kann es nicht lösen und so entzieht sie sich ihm abermals durch Flucht, verliert aber ihren Schuh.

Dem Prinzen gelingt es jedoch, Aschenbrödel zu verfolgen und erreicht so schließlich den Hof der Stiefmutter. Doch keinem der hier lebenden Mädchen und Frauen passt der Tanzschuh der Unbekannten. Schließlich fällt Knecht Valentin Aschenbrödel ein, das aber spurlos verschwunden scheint. Nachdem auch der letzte Versuch der Stiefmutter, ihre Tochter Dora mit dem Prinzen zu vermählen, scheitert, findet der Prinz Aschenbrödel, dem der Schuh passt. Das Brautkleid Aschenbrödels zur folgenden Hochzeit mit dem Prinzen entstammt der dritten Haselnuss.

(Die nebenstehenden Fotos entstanden 2013 in Schloss Engers)